KRAV MAGA DEFCON®

Geschichte und Entwicklung

Krav Maga (hebräisch für „Kontaktkampf“) wurde von Imrich „Imi“ Lichtenfeld, (auch Imi Sde-Or, geboren am 26. Mai 1910 in Budapest) in den 30er Jahren erfunden, um sich effektiv gegen Übergriffe durch die aufkommenden Nazis zur Wehr setzen zu können.

Als Basissportarten von Krav Maga dürfen somit Boxen und Ringen bezeichnet werden.

Krav Maga ist ein spezielles Selbstverteidigungssystem, das es auch ungeübten, untrainierten und gehandicapten Menschen ermöglicht innerhalb kurzer Trainingszeit sich selbst und andere zu verteidigen. Dafür bediente sich Krav Maga in den letzten Jahrzehnten bei Techniken aus verschiedenen Kampfkunstarten.

Das praxisbezogene und die leichter erlern- und umsetzbaren Techniken der Kampfkunststile fanden und finden sich dann hin und wieder auch im Krav Maga Programm wieder.
Der Begründer von Krav Maga Defcon, Armin Berberich, war ein Polizeibeamter in Baden Württemberg mit langen Einsatzzeiten bei den Spezialeinheiten des Landes. Im Rahmen einer Fortbildung im Bereich Selbstverteidigung lernte er Amnon Maor (Krav Maga Maor) kennen. Armin Berberich war sofort von Krav Maga überzeugt und schulte fortan nur noch dieses System.
Da Krav Maga Maor zu sehr auf Militärische und Polizeiliche Anwender abzielt, hat Armin Berberich Krav Maga Defcon ins Leben gerufen und damit die ursprünglichen Krav Maga Maor Techniken passend zu unserem Werte- und Normensystem in Deutschland modifiziert.

 

Wie sich Krav Maga Defcon von anderen Kampfsportarten unterscheidet.

Krav Maga DEFCON ist ein hoch modernes und äußerst effizientes Selbstverteidigungssystem. Es ist entwickelt worden, um Menschen möglichst schnell in die Lage zu versetzen, Aggressionen jeder Art zu bewältigen.

Deshalb haben auch körperlich schwächere Frauen und Männer mit diesem System die realistische Chance, eine Bedrohung unbeschadet zu überstehen. In der Anwendung bedeutet Krav Maga DEFCON Überlebenskampf gegen einen oder mehrere evtl. bewaffnete Angreifer in beliebiger Distanz.

Ziel ist nicht der Sieg über einen Gegner, sondern das Meistern jeglicher Aggression und das Überleben von extremen Bedrohungen. Deshalb verzichtet KMD auf artistische Elemente und schöne Techniken.

Die Basis des Systems bilden natürliche, bei jedem bereits vorhandene Reflexe. Diese müssen nicht erst langwierig eintrainiert werden und sind auch unter extremem psychischem Druck schnell abrufbar. Die Reflexe werden durch direkte, einfache und effiziente Techniken ergänzt. Damit ist eine möglichst schnelle Beendigung der Aggression gewährleistet.
Das Ziel von Krav Maga DEFCON ist es also, die einzelne Person möglichst schnell und direkt in die Lage zu versetzen, sich selbst verteidigen zu können.